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Analyse: sensmore — Autonome Schwermaschineplattform [Physical AI für Radlader]
Der Radlader, der selbst denkt — und schon heute allein arbeitet
Maximilian Rolf, CEO und Co-Gründer des Berliner Startups sensmore, formuliert es knapp: Die Maschine der Zukunft ist ein intelligenter Roboter, der wahrscheinlich klügere Entscheidungen treffen kann als der Mensch selbst. Das klingt provokant — ist aber in europäischen Steinbrüchen bereits Realität.
Was sensmore macht — und wie es sich vom Rest unterscheidet
sensmore [gegründet 2022, Berlin/Potsdam] rüstet vorhandene Schwerbaumaschinen — Radlader, Muldenkipper, LHD-Maschinen [Load-Haul-Dump, Lade-Transport-Kipper] — direkt beim Kunden mit Kameras, 4D-Radar und KI-Software nach. Kein Neukauf notwendig. Die Maschinen werden vor Ort in autonome, lernfähige Einheiten umgewandelt.
Was sensmore von klassischer Automatisierung unterscheidet: Das System basiert auf einer sogenannten End-to-End-KI mit VLAM-Modellen [Vision-Language-Action Models — KI-Architektur, die Sehen, Sprachverständnis und Handlungssteuerung verbindet]. Diese Architektur erlaubt es, neue Aufgaben zu lösen, ohne vorheriges Training. Normale Automatisierung scheitert an unstrukturierten, wechselnden Umgebungen — genau dort, wo Baustellen täglich anders aussehen. sensmore nicht.
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Die sensmore-Plattform — fünf Module, ein System:
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sensmore Machine Assist — Kollisionswarnungen und Präzisionspositionierung in Echtzeit; sofort einsetzbar als erster Schritt
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sensmore Site OS [Betriebssystem für den Bauhof] — Live-Lageübersicht für Bauleiter: Zykluszeiten, Stillstandzeiten, Maschinenpositionierung auf einen Blick
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sensmore Eye — Visuelle Qualitätskontrolle durch KI-Kamerasystem direkt an der Maschine
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sensmore Live Mapping — 3D-Echtzeit-Kartierung des Einsatzgeländes für autonome Navigation
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sensmore Loader Automation — Vollautomatischer Lade- und Transportzyklus ohne Fahrereingriff; erstes System dieser Art für schwere Radlader
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Was in echten Steinbrüchen bereits läuft
sensmore hat vollständige Flotteninstallationen in mehreren der größten europäischen Tagebaubetriebe abgeschlossen. Die Kunden lesen sich wie ein Who's Who der europäischen Rohstoffindustrie:
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Thomas Weber, Leiter Steinbruchbetrieb Rüdersdorf:
„Ich arbeite seit Jahren mit dem sensmore-Team zusammen. Die Tatsache, dass wir unseren gesamten Standort mit ihrer Technologie ausgestattet haben, spricht für sich."
Nicolai Hecker, Abteilung Gewinnung, Flandersbach:
„sensmore Site OS und Machine Assist haben unsere Abläufe durch Kollisionswarnungen, Präzisionsdaten und reibungslose Fahrerunterstützung auf ein neues Niveau gehoben."
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Auch CEMEX und Lhoist — beide unter den größten Zement- und Kalkherstellern Europas — berichten über messbare Verbesserungen bei Produktivität und Arbeitssicherheit. Die Downtime-Reduzierung liegt laut sensmore bei bis zu 30 Prozent.
Im Mai 2025 sicherte sich sensmore eine Finanzierungsrunde von 7,3 Millionen US-Dollar [entspricht rund 6,5 Millionen Euro], angeführt von Point Nine Capital [Berliner Frühphasen-VC-Investor]. Weitere Beteiligungen kamen von Acequia Capital, Prototype Capital und dem Staat Brandenburg sowie der Europäischen Union.
Das System in Aktion — der erste autonome Antrieb auf Video
Das sensmore-Team hat den ersten vollautonomen Fahrzyklus einer schweren Maschine — radar-only, ohne GPS, ohne LiDAR, ohne Kamera — dokumentiert. Integrationszeit: ein Tag. Das Video zeigt, was diese Architektur von klassischer Automatisierungstechnik unterscheidet:
Für wen ist das heute schon relevant?
sensmore adressiert primär Betriebe mit wiederkehrendem Materialumschlag: Kieswerke, Steinbrüche, Recyclinghöfe, Asphaltmischwerke, Baustoffhändler mit eigenem Lagerplatz, Bauhöfe mit Radlader-Flotte. Aber auch Bauausführungsunternehmen mit anspruchsvollen Erdarbeiten und Materialtransporten auf gleichbleibenden Baustellen sind eine Zielgruppe — genau das beschreibt Maximilian Rolf in seinem Interview, das auf LinkedIn zirkuliert.
Der Einstieg erfolgt nicht mit Vollautonomie, sondern schrittweise: Zuerst Machine Assist [Kollisionswarnung, Positionierung] — das liefert sofort Datenbasis und Sicherheitsgewinn. Danach Site OS für die Betriebsleitung. Erst dann der vollautonome Zyklus. Dieses Stufenmodell senkt die Einstiegshürde erheblich.
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Handlungsempfehlung
Wenn in Ihrem Betrieb Radlader oder Muldenkipper im Einsatz sind und Schichtbetrieb gefahren wird: Buchen Sie jetzt ein 30-Minuten-Gespräch direkt mit Maximilian Rolf. Das Calendly-Formular ist öffentlich zugänglich — kein Vertriebsfilter, kein Sales-Funnel.
Konkrete Fragen für Ihr Gespräch:
| ① Welche meiner Maschinen sind nachrüstbar — und was ist die Mindestflottengröße für den Einstieg? |
| ② Wie lange dauert die Installation und wer übernimmt Wartung und Updates? |
| ③ Welche Sicherheitskonzepte gelten für die Trennung von autonomen und bemannten Maschinen? |
| ④ Gibt es Referenzkunden in Deutschland, die ich vor Ort besuchen kann? |
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