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ANALYSE: WORKWARN
Die BG BAU nennt es nüchtern "Anfahren und Überrollen von Personen, die von der Maschinenführerin oder dem Maschinenführer nicht wahrgenommen werden" – gemeint sind Kollisionen zwischen Baumaschinen und Menschen, eine der schwersten Unfallkategorien am Bau. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verbindlich und verlangt in Anhang III explizit technische Schutzmaßnahmen gegen genau solche Gefahren. Wer seine Flotte jetzt nachrüstet, ist der Pflicht voraus statt hinterher.
Genau hier setzt WorkWarn an, eine Marke der schleswig-holsteinischen H3M Zukunft mit Sicherheit GmbH aus Breitenberg. Das System wird direkt an Bagger, Radlader, Kran, Walze, Gabelstapler oder Hubarbeitsbühne nachgerüstet: KI-Kameras überwachen den Arbeitsbereich rund um die Maschine, eine zentrale Steuereinheit erkennt Personen in Echtzeit – auch bei schlechter Sicht oder Teilverdeckung – und warnt den Fahrer sofort per Monitor und LED-Anzeige im Führerhaus. Eine Stop-and-Go-Funktion lässt den Fahrer den Gefahrenbereich per Tastendruck freigeben, eine Ampel am Fahrzeug zeigt dem Kollegen, wann das Herantreten sicher ist. Ein zusätzliches Lidar-System warnt Kran- und Hubarbeitsbühnen-Fahrer vor der Annäherung an Stromleitungen.
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WORKWARN AUF EINEN BLICK
✓ Nachrüstbar auf Bagger, Radlader, Kran, Walze, Gabelstapler, Dumper und Hubarbeitsbühne
✓ KI-Personenerkennung auch bei schlechter Sicht oder Teilverdeckung, zentrale Bildauswertung statt Kamera-interner Verarbeitung
✓ Erfüllt den BG-BAU-Prüfgrundsatz GS BAU-71 für Personenerkennungssysteme an Erdbaumaschinen
✓ Über die BG-BAU-Arbeitsschutzprämie förderfähig: 50 % der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro pro Maßnahme – Radar-basierte Systeme sind laut BG BAU davon ausdrücklich ausgeschlossen
✓ Ausgestellt auf der bauma 2025 und der Ostbau 2026, ausgezeichnet mit dem Corporate Vision Security Award 2024 und als "20 Most Innovative Companies to Watch 2025" (Business Worldwide Magazine)
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BauWatch aus Ausgabe 16 und viAct aus Ausgabe 47 lösen ein verwandtes Problem – beide überwachen die Baustelle per festinstallierter Kamera und erkennen riskantes Verhalten oder fehlende Schutzausrüstung. Der Unterschied zu WorkWarn: Die KI sitzt hier direkt an der Maschine selbst und warnt den Fahrer in dem Moment, in dem eine Kollision droht – ein anderer Interventionspunkt als die nachgelagerte Auswertung einer festen Baustellenkamera.
Nicht unumstritten: Sämtliche verfügbaren Informationen zu WorkWarn stammen aus eigenen Unternehmenskanälen – unabhängige Kundenbewertungen, Testberichte oder öffentlich benannte Referenzprojekte waren zum Zeitpunkt der Recherche nicht auffindbar. Bei einem sicherheitskritischen Produkt, das über Leben und Gesundheit von Mitarbeitern mitentscheidet, ist das ein Punkt, den ein Bauunternehmen vor der Anschaffung selbst durch eine Vor-Ort-Vorführung prüfen sollte.
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HANDLUNGSEMPFEHLUNG
Prüfen Sie vor der nächsten Flotten-Investition zwei Dinge: erstens, ob Ihre aktuellen Maschinen den Anforderungen von GS BAU-71 überhaupt genügen, und zweitens, ob eine BG-BAU-Arbeitsschutzprämie für kamerabasierte Personenerkennung noch offen ist. Ein Angebot von WorkWarn lässt sich unter workwarn.com anfragen – lassen Sie sich dabei eine Live-Vorführung an einer vergleichbaren Maschine zeigen, bevor Sie unterschreiben.
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Haben Sie Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Tools? Schreiben Sie es in die Kommentare – ich lese jeden Beitrag und greife interessante Praxisberichte in einer der nächsten Ausgaben auf.
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