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Analyse: SCALARA
Eine Handwerkerrechnung landet im Posteingang, muss dem richtigen Objekt, der passenden Kostenstelle und dem Wirtschaftsplan zugeordnet werden – Tag für Tag, mehrfach pro Immobilie. Genau diese manuelle Kleinarbeit ist es, die in vielen Hausverwaltungen die meiste Zeit frisst, während gleichzeitig die WEG-Musterabrechnung 3.0 und ab 2. August 2026 auch Teile des EU AI Acts [KI-Verordnung der Europäischen Union] neue Dokumentationspflichten mit sich bringen.
Hier setzt SCALARA an, eine cloudbasierte Hausverwaltungssoftware der SCALARA GmbH aus Brühl bei Köln. Statt Belege per Hand zuzuordnen, erkennt die integrierte KI-Funktion wiederkehrende Buchungsmuster und erstellt daraus automatisch Regeln, die künftige Umsätze desselben Typs eigenständig verbuchen – inklusive Belegzuordnung und Kostenstellenverteilung. Eine ergänzende KI-Assistentin namens "Lara" beantwortet rund um die Uhr Fragen zur Software und zu allgemeinen Themen der Immobilienverwaltung.
Was die Automatisierung im Alltag bringt
- Bis zu 95 Prozent der Bankbewegungen werden nach Angaben des Anbieters vollautomatisch verbucht, inklusive Belegverknüpfung
- Nutzer berichten laut Anbieterangaben von rund 80 Prozent mehr Zeit durch die Automatisierung wiederkehrender Buchhaltungsvorgänge
- Die WEG-Musterabrechnung 3.0 ist als Grundlage aller Buchungsvorgänge hinterlegt, entwickelt gemeinsam mit den Mitverfassern der Musterabrechnung
- KI-Assistentin "Lara" ist 24/7 verfügbar und lernt aus jeder Anfrage kontinuierlich dazu
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Marius Overkott, Geschäftsführer der Röder Hausverwaltungen GmbH, beschreibt seine Erfahrung so: Der größte Aufwand bei der Umstellung habe nicht in der eigentlichen Migration zu SCALARA gelegen, sondern in der Bereinigung des Datenmülls aus dem Altsystem – danach sei alles sauber strukturiert gewesen, ohne unnötigen Ballast.
Nicht unumstritten: In Nutzerbewertungen auf dem Vergleichsportal softwareabc24 nennen Anwender als Kehrseite, dass die Software noch relativ jung ist, einzelne Funktionen erst nach und nach nachgereicht werden und die Zahl der verfügbaren Schnittstellen zu Drittsystemen bislang überschaubar bleibt. Wer stark auf bestehende Speziallösungen angewiesen ist, sollte das vor einer Umstellung konkret prüfen.
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Handlungsempfehlung
Stellen Sie sich in der nächsten Teamrunde eine einzige Frage: Wie viele Stunden pro Woche verbringt Ihr Team mit dem manuellen Zuordnen von Belegen und Kontobewegungen? Liegt die Antwort bei mehr als einem Arbeitstag, lohnt sich ein unverbindlicher Demo-Termin, um die eigene Datenlage konkret durchzurechnen.
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→ Demo-Termin bei SCALARA vereinbaren
Haben Sie Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Tools? Schreiben Sie es in die Kommentare – ich lese jeden Beitrag und greife interessante Praxisberichte in einer der nächsten Ausgaben auf.
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