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Analyse: OpenSpace AI
10 Stunden Baustelle manuell fotografiert – und niemand findet danach ein Bild wieder. Das Original hinter PlanRadar SiteView löst das Problem anders.
Auf deutschen Baustellen werden täglich Tausende Fotos gemacht – per Smartphone, Digitalkamera, Tablet. Abgelegt werden sie in WhatsApp-Gruppen, auf freigegebenen Laufwerken oder schlicht im Kameraroll des Bauleiters. Wer drei Monate später einen Nachweis für einen Nachtrag braucht, sucht oft vergeblich. Das kostet Zeit, manchmal den Streit – und in Gewährleistungsfällen kann es teuer werden.
OpenSpace AI – 2017 in San Francisco gegründet, heute auf über 100.000 Bauprojekten in 131 Ländern im Einsatz – löst dieses Problem mit einem anderen Ansatz: Nicht der Bauleiter ordnet Bilder ein. Die KI [Künstliche Intelligenz] tut es automatisch. Der Mitarbeiter läuft mit einer 360°-Kamera über die Baustelle, die Plattform erkennt anhand der Aufnahmen den Standort im Grundriss und erzeugt daraus einen lückenlosen, zeitgestempelten Fotoverlauf – durchsuchbar wie Google Street View, direkt im Browser aufrufbar.
Was OpenSpace Field seit Februar 2026 neu kann
Am 3. Februar 2026 hat OpenSpace sein Produkt grundlegend erweitert. Aus dem reinen Dokumentationssystem wurde ein System für visuelles Handeln. Die neue Komponente heißt OpenSpace Field und ist allgemein verfügbar.
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Die vier KI-Kernfunktionen:
📍 AI Autolocation – Erkennt automatisch, wo auf der Baustelle ein Mangel aufgetreten ist. Keine manuelle GPS-Nadel [Positionsmarkierung] setzen, kein externes Hardware-Modul notwendig. Echtzeit-Verortung direkt im Grundriss, auf jedem Smartphone.
🎤 AI Voice Notes – Mängel per Sprache dokumentieren während des Ablaufens. Die KI transkribiert [übersetzt Sprache in Text] nicht nur, sondern befüllt Formularfelder automatisch und interpretiert mehrdeutige Formulierungen.
🔗 Procore- und Autodesk-Integration – Bidirektionale [in beide Richtungen funktionierende] Synchronisation mit den marktführenden Bausoftwareplattformen. Mängel erscheinen automatisch im jeweils anderen System, ohne Doppeleingabe.
🔍 KI-Suche in der Medienbibliothek – Fotos per Sprachbefehl finden: „Nordwand Untergeschoss März 2026". Kein manuelles Durchklicken durch Tausende Aufnahmen.
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Was das Original gegenüber PlanRadar SiteView mehr bietet
PlanRadar SiteView (Ausgabe 17) ist eine Erweiterung innerhalb einer Plattform, die als Mängelmanagement-Tool groß geworden ist. OpenSpace denkt die Logik von Grund auf anders: Das 360°-Bild ist der Ausgangspunkt für alles – Fortschrittsvergleich, Mängelverfolgung, BIM-Abgleich [Vergleich mit dem digitalen Gebäudemodell] und seit Februar auch direkte Aufgabensteuerung. PlanRadar dokumentiert Mängel auf 2D-Plänen. OpenSpace erstellt einen navigierbaren visuellen Zwilling der gesamten Baustelle und verknüpft Aufgaben direkt darauf. Beides kann parallel laufen.
Praxiszahlen aus dem Einsatz
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⏱ 10-fach schnellere Dokumentation gegenüber manueller Fotodokumentation
🔎 5-fach mehr erkannte Qualitätsmängel je Baustellenbegehung
📉 41 % weniger Nachtragsstreitigkeiten dank lückenlosem Fotoverlauf als Beweismittel
🕐 Inspektion: von 3–4 Stunden auf 30 Minuten – so ein Anwender im veröffentlichten Kundenbericht (OpenSpace, 2026)
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DACH-Referenzen: Wer nutzt es bereits?
Die Leuthard-Gruppe aus der Schweiz – Totalunternehmer [Unternehmen, das Planung und Ausführung aus einer Hand anbietet] mit über 100-jähriger Geschichte und konsequenter BIM-Strategie – setzt OpenSpace auf allen Projekttypen ein, von Hochbau bis Tiefbau. Henner Mohr, Leiter Ausführung: Das Team wolle auf keinem Projekt mehr auf 360°-Erfassung verzichten.
In Deutschland dokumentiert HelloFresh seinen Umbau in Verden (Niedersachsen): Ein bestehendes Lagergebäude wird zur größten Industrieküche Europas. Kein vordefiniertes BIM-Modell, keine Baustandards – genau der Fall, in dem ein lückenloses Fotoprotokoll seinen Wert beweist.
International: Skanska (Nordeuropa, aktiv in Deutschland), BAM (konzernweiter Dreijahresvertrag Februar 2026, Niederlande/Deutschland/Belgien), VINCI. Alle drei sind im DACH-Raum aktiv – und wo Generalunternehmer [GU] Systeme vorschreiben, müssen Subunternehmer [Nachunternehmer] oft mitziehen.
Wer OpenSpace Field in Aktion sehen möchte, bevor er eine Demo bucht – auf YouTube gibt es ein aktuelles Review aus April 2026:
▶ OpenSpace AI Review 2026 – Features, Pros & Cons (YouTube, ca. 15 Min.)
Ein Vorbehalt, den man kennen sollte
Mehrere Anwenderberichte benennen denselben Einwand: OpenSpace setzt eine stabile Internetverbindung voraus. Wer auf Baustellen ohne zuverlässiges Mobilfunknetz arbeitet – Kellergeschosse, Tiefbau, ländliche Projektstandorte – wird feststellen, dass die Echtzeit-Synchronisation stockt. Uploads können auf später verschoben werden, aber die sofortige Verortung und Procore-Synchronisation funktionieren offline nicht vollständig. Wer in Gebieten mit schwachem Netz baut, sollte das konkret vor einem Rollout [unternehmensweiter Einführung] mit dem OpenSpace-Vertrieb klären.
Haben Sie OpenSpace bereits im Einsatz oder planen einen Test – vielleicht auch im Vergleich zu PlanRadar SiteView? Schreiben Sie es in die Kommentare auf LinkedIn oder unter diesem Beitrag – ich freue mich, Ihre Erfahrungen in einer der nächsten Ausgaben aufzugreifen.
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Was Sie als GF jetzt tun können:
1. Deutschsprachige Live-Demo buchen: OpenSpace bietet regelmäßige 30-minütige Live-Demos auf Deutsch an – an realen Projekten demonstriert. Kein Verkaufsgespräch, sondern Produktdemo mit Fragerunde.
2. Pilotprojekt identifizieren: Besonders geeignet sind Projekte mit mehr als 3 aktiven Gewerken gleichzeitig, häufigen Koordinationsterminen mit Bauherr oder Planer oder laufenden Nachtragsrisiken.
3. Connectivity prüfen: Vor dem Rollout die Mobilfunkabdeckung am geplanten Einsatzort testen – das spart spätere Enttäuschung (siehe Kritikpunkt oben).
→ Demo auf Deutsch buchen (openspace.ai/de/demo)
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Haben Sie Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Tools? Schreiben Sie es in die Kommentare – ich lese jeden Beitrag und greife interessante Praxisberichte in einer der nächsten Ausgaben auf.
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