|
Analyse: digiplan
Das Aufmaß frisst Stunden – und die meisten Betriebe merken es nicht
Jedes Angebot beginnt mit dem gleichen Zeitfresser: dem Aufmaß [Mengenermittlung am Bau]. Flächen abgreifen, Maße eintragen, Formeln prüfen, Fehler suchen. Bei einem mittelgroßen Trockenbau- oder Malerprojekt gehen dafür schnell 2–3 Stunden drauf – und am Ende fragt der Auftraggeber noch nach einer Korrektur. Für Betriebe mit 10 bis 50 Projekten pro Monat summiert sich das auf Wochen verlorene Arbeitszeit pro Jahr.
Genau dieses Problem adressiert die digiplan GmbH aus Aigen-Schlägl (Österreich) mit einer Aufmaß-Software, die laut eigenen Angaben heute von über 4.000 Betrieben im DACH-Raum eingesetzt wird – von Maler- und Trockenbaubetrieben über Bauunternehmen bis hin zu Immobiliengesellschaften und Kommunalbetrieben.
Wie digiplan funktioniert
digiplan ermittelt Mengen direkt aus dem digitalen Plan – per PDF, Papierplan via Digitalstift [Hardware-Eingabegerät] oder Foto. Flächen und Längen werden grafisch auf dem Bildschirm markiert, die Software berechnet automatisch. Alle Positionen werden in einem nachvollziehbaren Aufmaß-Protokoll inklusive Formeln dokumentiert. Per GAEB- [deutscher Datenaustauschstandard für Ausschreibungen] oder ÖNORM-Schnittstelle [österreichischer Ausschreibungsstandard] fließen die Daten direkt in die bestehende Angebots- und Rechnungssoftware. Kein Abtippen, kein Medienbruch [Wechsel zwischen unterschiedlichen Arbeitsmedien].
|
Was digiplan konkret bringt:
✔ 80 % Zeitersparnis beim Aufmaß laut Herstellerangabe
✔ 4 Modi: Papierplan (Stift), PDF-Plan, Foto, mobile App vor Ort
✔ 22 spezialisierte Werkzeuge – vom Wandflächenrechner bis zum Treppenvolumen
✔ GAEB + ÖNORM-Schnittstellen für nahtlose Übergabe an Kalkulations-Software
✔ Einmalzahlung statt Monatsabo – modular, nur für tatsächlich benötigte Werkzeuge
|
Was Anwender berichten
Zu den verifizierten Anwendern gehören Maler- und Trockenbaubetriebe, Bauunternehmen wie Strobl-Bau und Krallinger & Pfefferle Bau, Planungsbüros wie BauBox ZT GmbH sowie Immobiliengesellschaften wie VKB-Immobilien. Ein Nutzer fasst es direkt zusammen: „Wofür wir früher per Hand und Taschenrechner beim Aufmaß noch 2–3 Stunden gebraucht haben, erledigen wir mit digiplan heute in 5–10 Minuten." Das System ist laut Hersteller in rund einer Stunde erlernbar – kein IT-Projekt, kein Rollout-Aufwand.
Einen ersten Überblick über die Programmoberfläche und die verschiedenen Modi gibt der offizielle digiplan YouTube-Kanal mit mehreren kurzen Erklärvideos.
Ein Vorbehalt
Nicht unumstritten: Auf Trustpilot vergeben einzelne Nutzer 3 von 5 Sternen und bemängeln, dass die Preisfindung ohne Beratungsgespräch intransparent bleibt – das individuelle Lizenzmodell (je nach Modus, Werkzeugauswahl und Schnittstellen) macht einen direkten Preisvergleich schwierig. Wer intern schnell eine Zahl für eine Budgetentscheidung braucht, wird auf der Website nicht fündig. Die obligatorische Online-Beratung (ca. 45 Minuten) ist Voraussetzung für ein konkretes Angebot.
|
Handlungsempfehlung
Wer in seinem Betrieb noch manuell aufmisst, sollte die kostenlose Online-Beratung (ca. 45 Minuten) von digiplan nutzen. Dabei wird der eigene Workflow analysiert und ein maßgeschneidertes Paket vorgestellt. Kein Kaufzwang, kein Abo – nur ein konkreter Blick darauf, was sich einsparen lässt. Sinnvoll ist außerdem zu prüfen, ob die bestehende Kalkulations-Software bereits eine GAEB- oder ÖNORM-Schnittstelle mitbringt – dann ist die Integration ohne Zusatzaufwand möglich.
|
Direkte Aktionsmöglichkeiten:
🔗 digi-plan.at – Produktseite & Online-Beratung buchen
📞 Telefonisch: +43 5 9797 (Mo–Fr)
Haben Sie Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Tools? Schreiben Sie es in die Kommentare – ich lese jeden Beitrag und greife interessante Praxisberichte in einer der nächsten Ausgaben auf.
|